Richard O’Brien, dem Erschaffer der bunten Parodie auf das Midnight Cinema und die Grindhouse-Filme, wurde nach dem Erfolg der Bühnenversion der Rocky Horror Picture Show eine Verfilmung ermöglicht, die 1975 in London Premiere feierte. Die Kritiken waren durchwachsen und auch kommerziell war der Film zunächst kein Erfolg. Allerdings ebbten die Zuschauer*innenzahlen nicht ab, sondern wuchsen Monat um Monat. Der Film wurde zum Happening. Viele Studierende sahen sich den Streifen Woche um Woche immer wieder an. Performance-Gruppen bildeten sich, die kostümiert den Film mitspielten und -sangen. Heugabeln, Strapse und Reis avancierten zur regulären Ausstattung der Zuschauer*innen.
Im Film folgen wir der Erzählung eines Kriminologen über die Abenteuer eines frisch verlobten Pärchens, Brad Majors und Janet Weiss, auf dem Weg zu ihrem ehemaligen Professor, in dessen Vorlesung sie sich kennengelernt hatten. Wer hätte ahnen können, dass sie, als sie sich nach einer Autopanne mitten im Wald auf die Suche nach Hilfe begeben, in die Hände des wahnsinnigen Frank-N-Furter geraten könnten, der in dieser Nacht sein ganz persönliches Monster “with blond hair and a tan” erschaffen will?
Also lasst die Hosen im Schrank, schnappt euch eure Netzstrümpfe und werdet Teil der Rocky Horror Halloween Experience!
aka filmclub
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