Die Freiheit wurde Menschen noch nie geschenkt und solange wir uns in Zeiten des Patrarchates befinden, wird sich toxische Männlichkeit in Krieg, Gewalt und Faschismus äussern.
Mehr denn je braucht es eine starke Selbstverteidigung von Frauen und queeren Menschen. Deshalb unterstützen wir auch die Forderung nach dem Erhalt der Frauenverteidigungseinheiten YPJ in Nord- Ostsyrien.
Am 26. April wurde die Kampagne „Wir sind alle YPJ“ von Kongra Star, dem Dachverband der Frauenorganisationen in Rojava, ausgerufen.
Frauen aus dem Mittleren Osten schließen sich zusammen und drücken ihre Solidarität aus. Sie betonen, dass die YPJ als eine Einheit in die syrische Armee integriert werden müsse. Die YPJ bedeutet für viele Frauen Schutz, den Erhalt von Frauenrechten sowie die Anerkennung von Frauen in allen Lebensbereichen. Wenn die Arbeit der YPJ verboten wird, bedeutet das, dass es keine Demokratie in Syrien geben wird.
Dass die Organisierung der Frauen nicht akzeptiert wird, zeigt, dass die Übergangsregierung und ihre patriarchale Mentalität wissen:
„Die Organisierung von Frauen ist die stärkste Form der Selbstverteidigung.“ Daher wollen sie dies unterbinden.
Auch hier werden verstärkt queere Menschen von rechten Gruppierungen angegriffen. Der Freiheitsgrad einer Gesellschaft zeigt sich in der Diversität der Gesellschaft und deren Ausdrucksmöglichkeiten.
Antisemitische und rassistische Angriffe sind besorgniserregend und erfordern unsere stringente Organisierung.
Schließen wir uns zusammen – organisieren wir uns gegen toxische Männlichkeit in all ihren Ausprägungen und gehen wir antinationale Solidaritäten / Reziprozitäten ein!
Jin Jiyan Azadi!
Em hemu YPJ ne – Ypj hebune me ye!
We are all YPJ – self-defence ist our natural right!