Wann | Di. 5.5. 19-21 Uhr
Wo | Evangelische Hochschule, Raum A1/A2 (Bugginger Straße 38)
Vor 20 Jahren haben viele Freiburgerinnen und Freiburger gemeinsam Mut bewiesen. Mit großem Engagement, unzähligen Gesprächen und viel Herzblut setzten sie sich erfolgreich dafür ein, dass die Freiburger Stadtbau (FSB) in öffentlicher Hand blieb. Dieser Bürgerentscheid war mehr als eine Abstimmung – er war ein starkes Zeichen für Solidarität, bezahlbaren Wohnraum und das Recht der Stadtgesellschaft, über ihre Zukunft mitzuentscheiden.
Menschen kamen zusammen, organisierten sich, diskutierten und setzten sich gemeinsam für ihre Soziale Infrastruktur und für soziale Gerechtigkeit ein. In einigen Quartieren war die Sozialarbeit, insbesondere die Gemeinwesenarbeit, Teil dieses Prozesses. Aus der Perspektive der Menschenrechtsprofession sah sie es als Teil ihrer Arbeit an, Menschen zu motivieren und zu unterstützen, sich mit ihren Interessen in diesen politischen Prozess einzubringen.
Bei unserem Erzählcafé laden wir alle ein, die neugierig auf diese Geschichte und deren Folgen (Repression) sind. In gemütlicher Atmosphäre erinnern wir uns an die damaligen Ereignisse, hören persönliche Geschichten und sprechen darüber, was dieser Erfolg bis heute für Freiburg bedeutet. Und vor allem, was noch fehlt bei der Verwirklichung des Menschenrechts auf Wohnen.
Am Abend kommen Stimmen aus der Sozialen Arbeit zu Wort, die damals beteiligt waren: Ein Student (Frank), zwei Gemeinwesenarbeiterinnen (Annette Brox, Nina Kuhn) und aus der Wissenschaft Prof. Günter Rausch, teilen ihre Erinnerungen und Perspektiven auf das Menschenrecht auf Wohnen.
Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Gesa Köbberling (EH Freiburg)
Herzliche Einladung zum Austausch, Zuhören und Wiederorganiseren!