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Eschholzpark

Eschholzpark
79106 Freiburg
Deutschland

Uganda gehört zu den Ländern mit den engagiertesten Klimaaktivist*innen. Nicht ohne Grund: Das Land ist von den Folgen der Klimakrise in Ostafrika hart getroffen. Dürren, Überschwemmungen und Erdrutsche erschweren das Leben auf dem Land und in der Stadt und zerstören Ernährungssysteme. Zugang zu sauberer Kochenergie hat nur eine von 15 Personen. Zudem: Landnahmen für Agrobusiness und fossile Energieriesen des Weltmarktes untergraben die lokale Ernährungssouveränität. Aktuell gehört der Bau einer beheizten Rohölpipeline von Uganda bis zum Indischen Ozean in Tansania zu den umstrittensten fossilen Megaprojekten weltweit überhaupt.  

Ein globales Bündnis will den Bau der Ostafrikanischen Rohölpipeline stoppen und die Erdölförderung in dem biologischen Hotspot am Albertsee einfrieren. Die Landrechte der Bevölkerung stehen auf dem Spiel. Wenngleich ugandische Klimaaktivist*innen und Medieninitiativen kriminalisiert werden - wenn sie über Vertreibungen, Proteste und die Folgen dieser Kohlenstoffbombe berichten, erheben sie gegen die Regierung und gegen die internationale Fossillobby ihre Stimme – und das nicht ohne Erfolg. Die Bewegung erstarkt durch internationale Vernetzung. Was sind die nächsten Schritte, und wo kann die Klimabewegung in Deutschland einhaken?

Auf dem Panel

Nicholas Omonuk, Klimaaktivist aus Uganda, über die Kriminalisierung, über die ugandische Klimabewegung für eine gerechte Wende und für Ernährungssouveränität.

Das iz3w mit dem Projekt »Klimakrise in der Pipeline« mit Stimmen des Medienpartners Witness Radio Uganda.

Eine Veranstaltung von: südnordfunk im iz3w, Our Voice von Radio Dreyeckland, FAIRburg e.V. Freiburg

Nicholas Omonuk ist Mitglied von FridaysForFutureMAPA (Most Affected People and Areas), Mitglied des Global Youth Biodiversity Network (GYBN), von End Fossil Occupy Uganda und der Rise Up Klimabewegung. 2023 sprach er auf dem Klima-No-Border Camp in Basel.

Das Witness Radio Uganda setzt als Medien- und Menschenrechtsinitiative gemeinsam mit dem iz3w Freiburg das Projekt Klimakrise in der Pipeline um. Durch regelmäßige Berichterstattung vor allem in Radioformaten informiert das Projekt zu aktuellen Entwicklungen rund um den Bau der Pipeline. Es macht Betroffene und Aktivist*innen aus Uganda in Deutschland hörbar und trägt Stimmen aus Deutschland in die ugandische Medienlandschaft.

Panel mit dem Klimaaktivisten Nicholas Omonuk aus Uganda
Klimaaktivist Nicholas Omonuk bei einer Rede in Basel
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