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Offspaces sind, historisch gesehen, Kunsträume, die sich vom etablierten Kunstbetrieb absetzen oder sich diesem sogar entgegenstellen. Als nicht-kommerzielle, unabhängige Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst, befinden sich diese oft in Künstler*innenateliers, Zwischennutzungen oder Privatwohnungen. Der Begriff meint wörtlich ein „räumliches Abseits“ und stellt damit verbunden einen experimentellen Handlungsraum von Künstler*innen-Kurator*innen dar. Doch ist der Begriff, der vor allem im deutschsprachigen Raum verwendet wird, überhaupt der Richtige? Befinden sich diese Orte im Abseits, wenn ja, wovon? Wo sind Offspaces in Freiburg zu finden und wie zugänglich sind diese Orte?
Gemeinsam wollen wir zwei Offspaces entdecken: Zum einen die Kaiserwache, der Ausstellungsraum befindet sich in einem ehemaligen Toilettenhäuschen von 1906 und zum anderen das Pförtnerhaus auf dem Gelände der Brauerei Ganter. Beiden Orten gemein sind nicht nur die herausfordernden Bedingungen, die die räumlich Umnutzung mit sich bringt, sondern auch, die große Anzahl an Ausstellungen, welche realisiert werden.
Wir starten am Kunstverein Freiburg und gehen zunächst zur Kaiserwache (Kaiser-Joseph-Straße 286) und dann zum Pförtnerhaus (Fabrikstraße 15). Vor Ort treffen wir die Verantwortlichen, kommen ins Gespräch über Herausforderungen und Potenziale sowie die Motivation als Künstler*in, im Kollektiv Kunst auszustellen. Neben einem Einblick in die Arbeitsweise schauen wir auch die beiden aktuellen Einzelausstellungen von Nina Rieben, average poems sound best at midnight und Anas Kahal, Dreisam an.

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
 
https://www.kunstvereinfreiburg.de/junge-kunstfreundinnen-maerz-2024/

Junge Kunstfreund*innen laden ein.
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