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Institut für Biologie I und II

Schänzlestraße 1
79104 Freiburg im Breisgau
Deutschland

Großer Hörsaal der Biologie

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens

Gezeigt im Rahmen der Filmreihe: Filme mit Biss – der Vampir im Kino

Stummfilm live vertont von Günter Buchwald, Eintritt: 3 €

Regie: Friedrich Wilhelm Murnau Buch: Henrik Galeen Kamera: Fritz Arno Wagner, Günther Krampf Musik: Hans Erdmann Darsteller: Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder Produktion: D, 1922 Länge: 94 min. Fassung: 35 mm, stumm

Der junge Häusermakler Thomas Hutter (GvW) reist in die Karpaten, um dem dort in einem Schloss fernab der Zivilisation lebenden Grafen Orlok (MS) ein Haus in seiner Heimatstadt Wisborg zu verkaufen. Wer aber hätte ahnen können, dass der kahlköpfige Graf mit den krallenartigen Fingern, missformten Zähnen und spitzen Ohren nicht nur merkwürdiger Eigenbrötler, sondern ein ruchloser Vampir ist? Hutter jedenfalls nicht. Trotz Bissmahlen am Hals und Anti-Vampir-Ratgeber, der ihm im nächsten Dorf mitgegeben wurde, kann er dem Grafen den Kaufvertrag schmackhaft machen. Und so bricht Orlok auf einem „Todesschiff“ gen Wisborg auf, die Pest im Gepäck ...

Nosferatu gilt als einer der ersten Horrorfilme und eines der wichtigsten Werke des Weimarer Kinos. Murnau inszeniert ein Grauen, das eher auf nuancierte Vorstellungskraft statt auf grauenerregende Effekte baut, bedient auf dem Kino bis dahin unbekannte Weise uralte menschliche Ängste und revolutioniert die Figur des Vampirs im Film. Es ist erstaunlich, wie schaurig der fast hundert Jahre alte Film noch immer ist – wenig Stummfilme versetzen einen in derartige Anspannung und wohliges Gruseln. Wie damals könnt ihr den Film bei uns im Hörsaal erleben: live vertont von Günther Buchwald auf Klavier. Lasst euch diese Chance nicht entgehen!

 

Stummfilm live vertont von Günter Buchwald, Eintritt: 3 €
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