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KoKi

Urachstraße 40
79102 Freiburg im Breisgau
Deutschland

Zerbrochene Schaufenster, schließende Waggontüren, zurückgelassene Koffer: Bilder der Shoah, die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Doch sie stammen aus Spielfilmen. Aus mehr als 3.000 fiktionalen Werken montiert Michal Kosakowski einen experimentellen Filmessay, der wiederkehrende Motive, Inszenierungsmuster und Perspektiven sichtbar macht. Ohne eigene Aufnahmen und Kommentare entsteht eine Chronologie der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden – und zugleich eine Untersuchung ihrer filmischen Darstellung. HOLOFICTION stellt damit eine grundlegende Frage: Wie prägt das Kino unsere Erinnerung an die Shoah, und wo liegen die ethischen Grenzen ihrer Inszenierung?

Im Rahmen der Landeskooperation „Mittendrin – Jüdisches Leben im Südwesten“ laden das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und das Haus des Dokumentarfilms Stuttgart mit HOLOFICTION zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen ein. Gefördert von der Berthold Leibinger Stiftung.

Sa 21.11., 20:30, zu Gast: Michal Kosakowski / Im Schulkino am 20.11, 11:00, Deutschland 2025, 102 Min., Regie: Michal Kosakowski
 

Inszenierung der Shoah
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