Das Herbstflimmern der Freiburger Lesbenfilmtage bringt wieder ordentlich queeres Leuchten in die dunkle Jahreszeit. Nach dem fulminanten Jubiläum im Mai geht es am 6. und 7. November weiter mit großen Gefühlen, queeren Ikonen, Literatur und Tanz.
Mit BARBARA FOREVER nähert sich Brydie O’Connor der Filmemacherin Barbara Hammer über einen reichhaltigen Schatz an Filmaufnahmen und Stimmen aus ihrem Umfeld und schafft damit das lebendige Portrait einer Schlüsselfigur des queeren und experimentellen Kinos.
Mit erstmalig veröffentlichtem Archivmaterial und großem filmischen Feingefühl gelingt ein besonderer Blick auf das Leben der schillernden Pionierin, die sich auf außergewöhnliche Weise für lesbisch-queere Sichtbarkeit einsetzte. O’Connor interessiert dabei ebenso das Werk wie dessen Fortleben: Sie widmet sich der Frage, wie Erinnerung filmisch bewahrt wird, wie künstlerisches Vermächtnis nachwirkt und wie sich queere Geschichte gegen das Verstummen behauptet.
Fr 06.11., 19:30: BARBARA FOREVER, OmU, 102 Min., Regie: Brydie O'Connor, im Anschluss Q&A