Hebelschule, Engelbergstraße 2

Was wäre, wenn eine Stadt allen gehört, die in ihr leben – unabhängig von Aufenthaltsstatus, Herkunft oder Migrationsgeschichte? Solidarische Städte setzen genau hier an, als Gegenentwurf zu staatlicher Migrationspolitik: Sie schaffen Zugang zu Bildung, Wohnraum und Beratung, stärken politische Mitbestimmung und treten Diskriminierung entgegen. Der Migrationsforscher Stephan Liebscher (FU Berlin) berichtet von Kämpfen um den Aufbau solcher emanzipatorischer Alternativen. Anhand von Beispielen aus ganz Europa zeigt er: Auf lokaler Ebene ist vieles möglich. Und Freiburg? Darüber wollen wir mit Felix Efosa (Gemeinderat, Linke Liste), Zahra Khan (angehende Juristin, Schwerpunkt Migrationsrecht) und Stephan Liebscher sprechen – über tägliche Herausforderungen und Hürden im System, aber vor allem über Möglichkeiten und Visionen für ein Freiburg für alle. Mit euch gemeinsam wollen wir diskutieren. Wie können wir solidarische Strukturen und Netzwerke in Freiburg stärken? Welche konkreten Schritte können wir angehen? Denn nur zusammen können wir die Solidarische Stadt von morgen gestalten!

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