Drei Tage nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion Russlands in der Ukraine im Februar 2022 erklärte der damalige deutsche Bundeskanzler die »Zeitenwende«, die zunächst nach »außen« gerichtet war. Ihre eigentliche Wirkung entfaltet sie inzwischen zunehmend nach innen. Die Ende 2023 unter anderem von Carlo Masala geforderte »innere Zeitenwende« ist Realität.
Die Umstellung auf »Kriegswirtschaft« bindet gesellschaftliche Ressourcen, Infrastrukturen sollen kriegstüchtig gemacht und Krankenhäuser, Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk auf Krieg vorbereitet werden. Hochschulen sollen mit Bundeswehr und Rüstungskonzernen kooperieren, die Bundeswehr wird in Schulen präsent und das Militärische zunehmend Teil des Alltags. Auch private und öffentlich-rechtliche Medien unterstützen diese Entwicklung.
Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am »Zentrum für Gesellschaftsanalyse und politische Bildung« der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin, beschreibt das ganze Ausmaß dieser »inneren Zeitenwende« und fragt nach möglichen Gegenstrategien.
Eine Veranstaltung von Gemeinsam Kämpfen - Kommunistische Gruppe Freiburg, unterstützt vom DGB Stadtverband Freiburg.