Sieben Kurzfilme aus den Jahren 2008 bis 2025 führen von Haiti und New York über die Schweizer Alpen bis nach Finnland. Sie geben Einblick in zentrale Themen und Langzeitprojekte von Sasha Huber und verbinden persönliche Geschichten mit Fragen nach kolonialer Erinnerung, Rassismus, Migration und Zugehörigkeit.
Im Zentrum stehen Hubers Langzeitprojekt Demounting Agassiz und die Serie The Firsts. Die Kurzfilme dokumentieren künstlerische Interventionen, mit denen Huber verdrängte Geschichten sichtbar macht und bestehende Formen des Erinnerns hinterfragt. Andere Arbeiten führen in ihre eigene Familiengeschichte und erzählen von der Emigration ihrer Familie aus Haiti in die USA. Haïti Chérie entstand als Reaktion auf das verheerende Erdbeben von 2010.
Mit Black Lives Matter ist auch ein gemeinsamer Kurzfilm von Huber und Petri Saarikko zu sehen. Die Auswahl eröffnet einen konzentrierten Einblick in fast zwei Jahrzehnte künstlerischer Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerung und gesellschaftlicher Veränderung.