Viv Li, Deutschland, Niederlande 2026, 85 min, engl. OV mit dt. UT
Nach der Pandemie bleibt die chinesische Künstlerin Viv Li in Berlin, wo sie zwischen den Erwartungen ihrer Familie und der Freiheit einer queeren, alternativen Szene taumelt. In ihrer Dokumentation, die den Druck und die Zerrissenheit zwischen zwei Welten thematisiert, richtet sie den Blick auf ein Leben im Dazwischen – zwischen Kollektiv und Selbstverwirklichung, Nähe und Fremdheit, Peking und Berlin.
Mit Humor, Zärtlichkeit und präziser Selbstbeobachtung spürt Li dem Gefühl nach, nirgendwo ganz dazuzugehören und dennoch überall Spuren zu hinterlassen. Ihr Film wird zur leisen, überraschend universellen Suche nach Identität, Zugehörigkeit und dem Mut, sich selbst zu begegnen.
Film / Doku