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KoKi

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79102 Freiburg im Breisgau
Deutschland

Im Zentrum des Films von Avi Mograbi stehen Gespräche zwischen dem israelischen Filmemacher und seinem palästinensischen Freund und ehemaligen Arabischlehrer, Ali Al-Azhari. Inspiriert wurden sie durch einen Traum über eine unmögliche Begegnung zwischen Mograbi und seinem Großvater Ibrahim vor ihrem Haus in Damaskus im Jahr 1920. Welche Sprache sprachen sie? Avis Arabisch ist rudimentär, während Ibrahim erst Hebräisch lernen musste. Um seinen Traum mit Leben zu füllen, wendet sich Mograbi an Al-Azhari und schlägt vor, gemeinsam einen Film zu drehen: „To the last touch“, wie Ali es ausdrückt. In typischer Mograbi-Manier verwebt der Filmemacher eine Erzählung über das Filmemachen mit dem Film selbst, einem Film über Identität, der unsere grundlegenden Annahmen darüber, was uns zu dem macht, was wir sind, in Frage stellt. 

Der Film erhielt mehrere internationale Auszeichnungen. 

Israel, Frankreich, Schweiz 2012, OmU, 99 Min., Regie: Avi Mograbi

So 22.03., 17:00 

Begleitprogramm Ausstellung „Lviv – Tel Aviv“
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