white rabbit

Leopoldring
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland

La Banda Vaga (bedeutendste anarchistisch-rätekommunistische Gruppe Freiburgs) lädt zum feucht-fröhlichen emanzipatorischen Musik- und Tanzgenuss!

Zunächst agitieren wir euch ab 20:00 Uhr mit einer spannenden Vorstellung unseres soeben erschienenen Magazins Kosmoprolet.
Um 22:00 Uhr wird euch das grandiose Hillbilly-Trash-Punk-Duo Smegma-Brothers was Vernünftiges auf die Ohren geben!
Um 23:00 Uhr tritt Freiburgs feinste, geschmackvollste und attraktivste Deutschpunk-Band, Scheissediebullen, auf die Bühne (“dilettantischer Punksound, der schon vor 15 Jahren nicht cool war”).
Ab ca. 24:00 Uhr wird zu Björn-“Bassbomber Harris”-Peng (DJ-Set; minimalitischer Elektro mit Antifa-Attitüde/ Gutti-Tech) geraved und ab ca. 1 Uhr noch mehr Rave mit Simon Heat (Electro/Techno/Gehoppse).
Schließlich ab ca. 3 Uhr Hardstyle-Rave mit Schlund (Björn Peng goes hardstyle) bis niemand mehr steht.

Die Zeitschrift Kosmoprolet ist ein Versuch, mit Leuten in Diskussion zu treten, die ebenfalls das Bedürfnis verspüren, die ausgetretenen Pfade des linken Aktivismus zu verlassen und sich auf die Klassenverhältnisse zu beziehen. Der Name erinnert an die Cosmopolis, an die Idee des Weltbürgers, doch durch die Einfügung des »r« wird der schöne (kantische) Bürgertraum konterkariert und auf seine radikale Pointe gebracht: Die Weltgesellschaft besteht, aber in verkehrter Form, als allgemeine Proletarisierung. Zugleich steht der Name gegen den »linken« Nationalismus – der »wurzellose Kosmopolit« (Besrodny kosmopolit) war ein Schlagwort in der antisemitischen Kampagne, die Ende der vierziger Jahre in der UdSSR einsetzte.

Doch die durch die allgemeine Proletarisierung massenhaft freigesetzte Arbeitskraft weckt auf Seiten des Kapitals längst keine entsprechenden Begehrlichkeiten mehr, sodass ein Surplus-Proletariat entsteht. Menschen also, die aus Sicht des Kapitals überflüssig sind. Das Surplus-Proletariat hat in den letzten Jahren auf vielfältige Weise in das politische Geschehen eingegriffen, nicht zuletzt in Form stetig wachsender Migrationsbewegungen. Unter dem Schwerpunkt Surplus-Proletariat werden verschiedene Themen in den einzelnen Aufsätzen aufgegriffen, u. a. sind dies: „Fragmentarisches über Geschlechter und Kapital“, „Zur Geschichte und Kritik des Sozialstaats“, „Israel, Palästina und der Universalismus“, „Leiharbeit“ und „Ultras in den gegenwärtigen Revolten“.

Die Zeitschrift Kosmoprolet ist für 5 Euro im Kafe Marat oder auf syndikat-a.de erhältlich. Mehr Infos zur aktuellen Ausgabe sowie die Texte von Kosmoprolet Nummer 1, 2 und 3 gibt es auf der Homepage des Kosmoprolet.

mit la banda vaga die verhältnisse zum tanzen bringen
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