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Erklärung zum Welt-Kobanê-Tag

Im Herbst 2014 blickte die ganze Welt auf Nord- und Ostsyrien. Der sogenannte Islamische Staat versuchte die Stadt Kobanê, einige Kilometer östlich des Euphrats, zu erobern. Zu diesem Zeitpunkt lebten eine halbe Millionen Menschen in der Stadt, viele waren bereits zuvor vor dem Terror des IS in die Autonomieregion Nord- und Ostsyrien geflohen.

Nachdem der IS im September und Oktober bis in die Stadt vordringen konnte, drehte sich das Blatt im November. Die Kämpfer*innen der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ hielten stand. Tausende junge Menschen ließen ihr Leben, um Kobanê zu verteidigen. Gemeinsam mit der internationalen Anti-IS-Koalition fügten sie dem IS seine erste militärische Niederlage zu. Kobanê steht daher für den erfolgreichen Kampf gegen den IS und seine islamistische Ideologie. Kobanê steht für den Kampf um Frieden und Gerechtigkeit. Und Kobanê steht für die erfolgreiche Kooperation der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien mit der internationalen Gemeinschaft.

Doch auch wenn das IS-Kalifat inzwischen Geschichte ist, der IS ist noch lange nicht komplett ausgelöscht. Es ist weiterhin notwendig, dass Staaten ihre sämtlichen IS-Anhänger zurückholen und vor die eigenen nationalen Gerichte stellen.

Der Kampf gegen den IS ist noch nicht vorbei, der Kampf für Frieden und Gerechtigkeit geht weiter!

Im November 2026 soll der Blick zu den Errungenschaften der Frauenselbstverteidigungseinheiten YPJ gehen- Gespräch vor oder nach dem Film.

Jin Jiyan Azadi!