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Rempartstraße
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland

Nakba Camp

Der Genozid in Palästina und der Kolonialkrieg im Libanon sind nicht voneinander zu trennen. 🇵🇸🇱🇧

 

Seit Oktober 2023 steht der Südlibanon erneut unter massivem israelischem Beschuss. Zahlreiche Dörfer wurden zerstört; nach Angaben des libanesischen Premierministers hält Israel inzwischen 68 Dörfer im Südlibanon besetzt. Rund eine Million Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben, landwirtschaftliche Flächen verbrannt, zivile Infrastruktur zerstört und ganze Lebensgrundlagen vernichtet. Tausende Menschen im Libanon wurden durch israelische Angriffe getötet, darunter Kinder, Frauen sowie Gesundheits- und Rettungskräfte. Diese Gewalt verweist auf die systematische Zerstörung von Natur, Infrastruktur und sozialen Lebensräumen.

 

Wir möchten die aktuelle Gewalt nicht isoliert betrachten, sondern nach ihren historischen und politischen Ursprüngen fragen. Welche Verbindungen bestehen zur Nakba der palästinensischen Bevölkerung im Jahr 1948? Welche Rolle spielte der libanesische Staat damals, und wie reagierte er auf die Vertreibung der Palästinenser:innen? Wie lässt sich die fehlende oder unzureichende Unterstützung des libanesischen Staates für die Bevölkerung im Süden heute verstehen? Und welche Rolle spielte die libanesische Armee seit ihrer Gründung in diesem politischen Gefüge?

 

Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie Solidarität heute aussehen kann: mit den Menschen im Libanon und in Palästina, gegen Besatzung, Vertreibung, Massaker und die Zerstörung von Lebensgrundlagen.

 

Kommt zu unserer Veranstaltung und diskutiert mit uns!