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Platz der Alten Synagoge

Platz der Alten Synagoge
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland

In der Nacht vom 24. auf den 25.03. wurde eine unserer Genossinnen in Berlin zusammen mit einer Freund:in auf ihrem Heimweg von Faschisten angegriffen.
Zuerst pöbelten sie rum, dann nahmen sie die Machete raus und schlugen der Freund:in mit der flachen Seite ins Gesicht. Anschließend schlugen sie unserer Genossin, die an die Wand gedrängt wurde, mit der scharfen Seite der Machete auf den Kopf. 

Als sie noch einmal ausholten und mit der Machete auf den Kopf der Genossin zielten, riss sie ihre Arme hoch und erhielt dadurch einen Schnitt über die Unterarme. 
Danach konnte sie schließlich wegrennen, dabei riefen ihr die Faschos “Scheiß Punker” und dreimal “Sieg, Heil” hinterher. Aus einer linken Kneipe kamen Leute zu Hilfe und die Faschisten suchten das Weite. 
Die Verletzungen konnten alle im Krankenhaus versorgt werden. Der Schnitt am Unterarm ging bis in den Knochen. 

Wir lassen uns nicht einschüchtern!


Dieser Angriff ist kein Einzelfall und kein isoliertes Ereignis. Er ist klar einzuordnen in das Erstarken der faschistischen Bewegung und den Anstieg rechter Gewalt in den letzten Jahren. Angriffe auf Jugendzentren und linke Räume, offenes Kampfsporttraining in unseren Parks, ständig neue Fascho-Demos - und jetzt werden Jugendliche in unseren Vierteln mit Waffen angegriffen, weil sie links aussehen und sich faschistische Pöbeleien nicht gefallen lassen. Auch in Freiburg kam es vor einigen Jahren zu einem Angriff durch den Faschisten Hagermann, bei dem ein zu Hilfe eilender Passant schwere Stichverletzungen davontrug. Konsequenzen? Nichtmal eine Haftstrafe!


Vor allem als Frauen und LGBTI+ werden wir zur Zielscheibe faschistischer Gewalt, wie auch unsere Genossin. Faschistische Ideologien sind ein Nährboden für Transfeindlichkeit und Frauenhass. 
Gewalt soll uns dabei einschüchtern und klein halten. Angriffe wie dieser sollen dazu führen, dass wir uns nicht mehr trauen, uns offen antifaschistisch zu positionieren.

Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir das nicht schweigend hinnehmen, sondern der faschistischen Gewalt Solidarität und Zusammenhalt entgegensetzen. Wir überlassen unsere Viertel keinen faschistischen Schlägertrupps, sondern wehren uns dagegen.
Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf uns alle! 

Solidarität nach Berlin – Wir lassen diesen Angriff nicht auf uns sitzen!

Wir lassen diesen Angriff nicht auf uns sitzen - Solidarität nach Berlin!
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