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Wir können die Vielfalt von Ökosystemen und Landschaften nicht nur visuell, sondern auch akustisch wahrnehmen: das Morgenkonzert der Vögel, das Summen der Insekten oder das Quaken der Frösche. Neben dieser biologischen Komponente („Biophonie“), gibt es auch geophysikalisch erzeugte Klänge, wie das Rauschen des Windes, das Prasseln des Regens oder Donner („Geophonie“). Und schließlich sind – fast überall – auch menschengemachte Geräusche zu hören, wie Verkehrs- und Maschinenlärm oder auch Musik („Anthrophonie“). Alle diese Komponenten bilden die sog. „Soundscape“ einer Landschaft, die sehr unterschiedlich und dynamisch sein kann. Über die Erfassung der akustischen Diversität können also Veränderungen in Ökosystemen dokumentiert und frühzeitig erkannt werden. Auch die Covid-19 Pandemie hat ihre Spuren in den „Soundscapes“ hinterlassen.

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Prof. Dr. Michael Scherer-Lorenzen
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Öko-logics. Die neuen Sphären der Welt - ein Kunst- und Veranstaltungsprojekt
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