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Lederleplatz

Lederleplatz
79106 Freiburg im Breisgau
Deutschland

Ihre Krise – Nicht auf unserem Rücken!
Jeden ersten Samstag auf die Straße gegen das kapitalistische Krisenmanagment!

Wir stehen am Beginn der vermutlich schwersten Wirtschaftskrise aller Zeiten. 10 Millionen Kurzarbeitsplätze wurden in den letzten Monaten angemeldet, die Arbeitslosenzahlen explodieren fast überall auf der Welt und steigen auch in Deutschland stark an. Dennoch sind sich ExpertInnen einig, dass uns das schlimmste vermutlich noch bevorsteht. Wir können schon jetzt sehen, wenn wir nicht als ArbeiterInnen unsere Interessen selbst vertreten und durchsetzen, dann werden sie ignoriert. Dann werden Milliarden an Unternehmen verschenkt, während wir entlassen werden oder Lohneinbußen hinnehmen müssen. Das kann nicht sein. Diese Krise ist eine kapitalistische Krise, ihre Ursache liegt im System, die Kapitalisten, die sonst von ihm profitieren sollen diese Krise bezahlen.
Um das durchzusetzen brauchen wir eine breite und ausdauernde gesellschaftliche Bewegung. Lasst uns in unser Stadt einen Anfang machen – jeden 1. Samstag auf die Straße!

Im September, der mit dem traditionellen Antikriegstag beginnt, wollen wir besonders die Absurdität betonen, dass inmitten dieser Krise, die Rüstungsausgaben ungebremst weiter hochgefahren werden. Während Millionen von uns, um ihre Existenz bangen, beschließt das Verteidigungsministerium weitere Rüstungsprojekte. Mit mittlerweile 49,3 Milliarden Dollar hatte Deutschland im letzten Jahr den höchsten Anstieg seiner Rüstungsausgaben weltweit zu verzeichnen. In diesem Jahr geht es ungebremst in diese Richtung weiter, erst im Juni wurden Ausgaben in Höhe von sechs Milliarden Euro zusätzlich beschlossen, um vier hochmoderne Kriegsschiffe anzuschaffen. Es ist kein Zufall, dass während Krise und Corona auf der Welt wüten, Militärtransporte, Manöver, Aufrüstung und gegenseitige Drohgebärden wie zwischen China und den USA oder Griechenland und der Türkei wieder zunehmen. Die Krise verschärft die internationale Konkurrenz und erhöht die Kriegsgefahr. Ebenso wie unter der Krise würden unter weiteren Kriegen nur wir ArbeiterInnen leiden. Der Kampf gegen Krieg und Krise gehört daher für uns zusammen.

Trotz Entlassungen & Altersarmut - 50 Milliarden für's Militär?
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