29. 10. · Teil 1 · 20:00 Uhr
The Labours of Dr.$○|€4○¡d
Rhythmically morphing solenoids meeting a microtonal toy piano.
Fekete Zoltán — Elektronik, Schlagzeug
Csernovszky Márk — Elektronik, Tasteninstrumente
Bohor (1962)
Bohor war ein Ritter der Tafelrunde, wurde dann zum Titel eines Stücks von Xenakis, und nun ist dieses Stück für mich zur klanglichen Erklärung des Lebens geworden.
Eine bunte Vielfalt von Koexistenzen, die Beziehungen durch Auferlegung schaffen oder in einem parallelen Zustand verharren. Eine schreiende Zerbrechlichkeit, wie ein Stein, der singen und weinen kann.
Wie der Herbstschlamm, in den die Kinder hineinspringen und beim Versteckspielen nun zu Drachen und Rittern getauft werden. Und alles ist wahrscheinlich vergeblich, keine Gewissheit über die Richtigkeit einer Entscheidung und auch keine lineare Entwicklung der Ereignisse.
Man kann ein Teil davon sein, jeden Moment davon genießen, und dann ist es vorbei.
Iannis Xenakis (1922–2001)
Errikos Sidiropoulos-Velidis — Klangregie
Bitte beachten Sie: Die Aufführung des Stück erfolgt bei besonders hoher Lautstärke. Gehörschutz wird am Einlass angeboten. Wir empfehlen allen Besucherinnen und Besuchern ausdrücklich, diesen zu verwenden.
30. 10. · Teil 2 · 15:30 Uhr
Prelude No. 2, op. 140
Boris Loginov
Free improv set
Donttouchme!imshaking
30. 10. · Teil 3 · 19:30 Uhr
Improv set
Stimme, geschichtet, geloopt, verfremdet, minimalistische Synth-Flächen – Gedanken, die sich zu Songs formen.
Drummachine, Sampling, Mixer, ko(s)mische Klangereignisse.
Art-Pop in low-tech und low-fidelity, mehr oder minder spontan improvisiert.
ettol & actualliz
La Légende d’Eer (1977)
„La Légende d’Eer“ ist ein monumentales elektroakustisches Werk von Iannis Xenakis.
Der Titel entstammt dem Schlussabschnitt von Platons Politeia, in dem der Soldat Er im Kampf stirbt, in die Unterwelt gelangt und mit eindrücklichen Bildern aus dem Jenseits zurückkehrt.
Das Stück lässt sich als musikalische Darstellung von Ers Reise verstehen, einschließlich der berühmten „Sphärenharmonie“.
Iannis Xenakis (1922–2001)
Ilyas Talha — Klangregie
Bitte beachten Sie: Die Aufführung des Stück erfolgt bei besonders hoher Lautstärke. Gehörschutz wird am Einlass angeboten. Wir empfehlen allen Besucherinnen und Besuchern ausdrücklich, diesen zu verwenden.
Eintritt frei