Unser Genosse steht vor Gericht!
Anlässlich der Jahrestage der Stonewall-Riots waren wir hier in Freiburg auf der Straße, um für die Befreiung unsere LGBTI+ Klassengeschwister zu kämpfen. Die kämpferische Demo 2025 lief unter dem Motto „Als Klasse vereint gegen LGBTI+-Unterdrückung”. Wir haben klar gemacht, dass der Ursprung der Unterdrückung unserer LGBTI+-Klassengeschwister derselbe wie bei uns Arbeiter:innen ist. Am Ende der Demo versuchte die Freiburger Polizei, eine Person herauszuziehen, um deren Personalien festzustellen. Dies gelang ihnen an diesem Tag nicht, allerdings zogen sie ihn bei einer anderen Demonstration heraus und nahmen seine Personalien auf. Nun hat unser Genosse Post bekommen und muss vor Gericht.
Wir wollen diese Repressionen nicht unbeantwortet lassen. Nur solidarisch und gemeinsam können wir ihnen trotzen. Da Solidarität aber nicht das einzige Mittel ist, um gegen diese Repressionen vorzugehen, wollen wir Geld sammeln, um die Kosten aufzufangen, die durch dieses Verfahren entstehen. Aber wir wollen auch im Gespräch kommen: was sind Repressionen? Wie wehren wir uns dagegen?
Wir sagen klar: Der Kampf für die Befreiung von LSBTIQ+ Personen ist legitim, und wir werden erst dann eine Befreiung erlangen, wenn wir dieses kapitalistische System überwinden.
Mehr dazu gibt es auch bei Instagram bei @repressionentrotzen.fr