Collegium Borromaeum, Schoferstr. 1, 79098 Freiburg; auch online möglich

Schlachthöfe sind ein wesentlicher Bestandteil der Fleischproduktion. Tiere für den Verzehr zu töten, ist unsichtbar geworden und weit entfernt von der Alltagsrealität der meisten Menschen. Während heutzutage Fleisch für viele einfach ein Produkt im Kühlregal ist, sind die Beschäftigten in den Großschlachthöfen gleich zweifach besonderen Herausforderungen ausgesetzt: Zum einen müssen sie täglich in geradezu industrieller Fließbandarbeit Tiere aus Massentierhaltung töten, ohne sich dabei von Emotionen wie Mitleid oder Bedauern beeinflussen zu lassen. Zum anderen sind viele von ihnen mit prekären Arbeitsbedingungen, körperlich starker Belastung und Ausbeutung konfrontiert. Was macht diese Arbeit mit den Menschen, die dort tätig sind? Wie kann ein „Systemwechsel“ gelingen?

 

Mitwirkende sind Pfr. Peter Kossen (Bistum Münster, Stensen), Ulrich Reichenbach (Geschäftsführer der Metzgerei Reichenbach GmbH & Co.KG, Glottertal) und Prof. Dr. Achim Spiller (Universität Göttingen, Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte).

Die Veranstaltung findet statt als Kooperation der Katholischen Akademie, mit der Stabsstelle Schöpfung und Umwelt, dem Fachbereich Betriebsseelsorge der Region Breisgau-Schwarzwald-Baar und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung der Erzdiözese Freiburg.

 

Eine Online-Teilnahme ist möglich.

 

Für beides Anmeldung bitte unter u.g. Link.