schwereLos

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Deutschland

Im Gegensatz zu vielfachen Konfliktlösungen, die Ausgrenzung und Verurteilung beinhalten, geht es bei Restorative Circles (RC) um die "Heilung" und Wiederherstellung von Beziehungen. Dies bedeutet oftmals einen Paradigmenwechsel in der Haltung der Beteiligten. Die Ursprünge von RC liegen in indigenen Konfliktlösungsmodellen und Transformative Justice. Bekannte Beispiele hierfür sind die sogenannten Wahrheitskommissionen nach dem Apartheidregime in Südafrika oder Kommissionen nach Diktaturen in Südamerika.

Der Film "Restorative Circles" zeigt die Konflikt-Begegnung einer Familie, der eine einfache Idee zugrunde liegt: einander zuzuhören. Im Dialog auf Augenhöhe erfahren der achtjährige Christian und seine Eltern Gefühle und Bedürfnisse voneinander, die ihr Verhalten in neuem Licht erscheinen lassen. Heidrun Fiedler stellt das Handwerkzeug zu diesem Konfliktlösungsmodell zusammen mit seinem Begründer Dominic Barter vor. Es kommen in dem Film auch Mitarbeitende einer Jugendstrafanstalt in Rio den Janeiro zu Wort, die beschreiben, wie in Brasilien mit dem Konzept der Restorative Circles im Justizsystem gearbeitet wird.

Im Anschluss gibt es eine Diskussion und Informationen zu einem Ausbildungsprogramm für Facilitators von Restorative Circles, das von der Anlaufstelle für Soziales (AfS) im SUSI-Projekt in diesem Jahr organisiert und voraussichtlich im September beginnen wird.


Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht, der Eintritt ist frei.

mit Infos zur Facilitatorausbildung
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