Platz der Alten Synagoge

Platz der Alten Synagoge
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland

(kurzfristige Ortsveränderung noch möglich)

Anlässlich der Angriffe auf die kurdisch geprägten Stadtteile von Aleppo und die tödliche Gewalt des Mullah-Regimes im Iran rufen die feministische Organisierung Gemeinsam Kämpfen und die Kampagne Women Defend Rojava zu Aktionen auf.

Wir schließen uns in Freiburg dem Aufruf an und mobilisieren mit anderen Gruppen auf die Demo am 10.1.26.

"Die kurdisch geprägten Stadtteile Şêxmeqsûd, Eşrefiyê und Beni Zeyd in Aleppo werden aktuell von islamistischen Milizen unter dem Schirm der syrischen Übergangsregierung angegriffen und bombardiert. Es handelt sich dabei um Milizen, die aktiv durch das türkische Regime unterstützt werden.
Zivilist:innen werden getötet, verletzt, entführt und an der Flucht gehindert oder als menschliches Schutzschild eingesetzt. Ziel dieser Angriffe ist nicht „Sicherheit", sondern die Zerschlagung selbstorganisierter, demokratischer Strukturen und die Besetzung der Viertel.

Während die syrische Übergangsregierung von Dialog spricht, führt sie Krieg gegen die Gesellschaft. Diese Gewalt ist kein Einzelfall, sondern Teil eines größeren Systems: Überall dort, wo Menschen sich selbst organisieren, sich verteidigen und für Würde kämpfen, reagieren Staaten und Regime mit Repression und Krieg.

Dasselbe sehen wir im Iran und in Rojhilat (Ostkurdistan). Seit Ende Dezember gehen Menschen gegen Armut, Unterdrückung und patriarchale Gewalt auf die Straße. Das Regime antwortet mit tödlicher Gewalt, Verhaftungen und Entführungen. 

Die Verbindung ist klar:
Ob islamistische Übergangsregierung oder Mullah-Regime – beide bekämpfen die Gesellschaft, kriminalisieren Widerstand und fürchten Selbstbestimmung. Beide werden durch internationale Machtpolitik gestützt oder toleriert. Der Preis dafür sind zerstörte Leben.
Was in Aleppo geschieht, betrifft uns hier.
Was im Iran passiert, ist Teil desselben Krieges gegen ein Leben in Freiheit und Würde und demokratische Basisorganisierung.
 Gehen wir auf die Straße – gegen Krieg, für Frieden!

Die Staaten schützen uns nicht – basisdemokratische Organisierung wird uns wirklich schützen! 
Lasst uns gemeinsam gegen Militarisierung, Besatzung und patriarchale Gewalt aufstehen! 

Wir sind viele.
Wir sind verbunden.
Und wir werden nicht schweigen.
Hoch die internationale Solidarität!
Jin Jiyan Azadî!"

 

Es wird eine Verstärkeranlage geben

 

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