Mahnmal für die Opfer des Faschismus

Rathausgasse ecke Rotteckring
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland

Zum Vergessen? Zu lange her?

Vor 81 Jahren der Beginn des 2. Weltkrieges am 1. September 1939

Nur wer vergisst, wie dieser Krieg systematisch vorbereitet wurde und wer die Akteure waren, duldet die Zunahme des Rechtsradikalismus von heute und leugnet diese Gefahr.

Nach diesem grauenhaften 2. Weltkrieg war der Ruf sehr laut:

Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg “.

Die Geschichte hat uns eines Schlechteren belehrt:

Krieg ist ein Geschäft: Rüstungsexporte aus Deutschland erreichen 2019 acht Milliarden Euro. Wo Waffen landen oder weiter verkauft werden, wird Krieg geführt, Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage, viele werden verletzt, verstümmelt, getötet. Die, die versuchen, sich zu retten, schaffen es teilweise in Länder, die sie nicht oder nur ungern aufnehmen. Fluchtursachen sind vielfältig, aber immer ausgelöst durch Armut, Not und Gefahr. Was kümmert das die derzeitigen Diktatoren der Welt? Sie kündigen Verträge auf, die die internationale Sicherheit verbesserten und rüsten anstatt dessen auf. Atomares Wettrüsten ist angesagt.

Wir rufen auf:

Abrüsten statt Aufrüsten!

Sicherheit neu denken, denn Militäreinsätze, Kriege zerstören Sicherheit

Verteidigung neu denken, mit dem Einsatz gewaltfreier ziviler Konfliktlösungen

Flüchtenden Menschen eine Lebenschance geben

Eine andere Welt ist möglich

Diesen Aufruf unterstützen: DGB Ortsverband Freiburg, Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes VVN-BdA e.V., Freiburger Friedensforum, Seebrücke Freiburg

-Beginn um 17.30h
-Begrüßung und Moderation (DGB)
-Drei Redebeiträge von jeweils 5 Minuten (DGB, FFF, VVN-BdA)
-Musik und Gesang Wolfgang Gerbig Friedenslieder
-Gemeinsames Bukett der drei Hauptveranstalter nach Absprache
-Abschluss 18.15H

Anschließend  Friedensspaziergang vom Mahnmal zum Europaplatz, dem sogenannten Siegesdenkmal.
Zwei kurze Redebeiträge von Seebrücke und Die Linke
Bettlerchor mit Liedern
Ende 18.45h  

  

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