Heraus zu revolutionären Stonewall Demonstration!
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein erneuter LGBTI+ feindlicher Angriff verübt wird. Vor knapp 60 Jahren schon standen bei den Stonewall Riots in der Christopher Street LGBTI+ Personen militant für ihre Rechte ein und kämpften, trotz harter Repressionen, gegen ihre Unterdrückung. Heute werden die an die Stonwall Riots erinnernden CSDs vermehrt von Faschist:innen angegriffen, aufgrund von Bedrohungen durch diese ganz abgesagt oder gar nicht mehr als politische Veranstaltungen angesehen.
Die Welt rückt weiter nach rechts, und faschistische Parteien wie die AfD sind in immer mehr Regionen die stärkste Kraft. Sie hetzen besonders gern gegen Migrant:innen und LGBTI+ Personen, die sie für die Probleme anderer Arbeiter:innen verantwortlich machen. Aber auch international sehen wir, wie sich die Lage der Arbeiter:innen zuspitzt und bspw. in den USA Nichtbinarität auf staatlicher Ebene geleugnet wird, flächendeckend der Zugang zu medizinischer Versorgung eingeschränkt wird und nun auch in Texas die erste "Detransition Clinic" errichtet werden soll.
Laut Faschist:innen seien LGBTI+ Personen, besonders trans Frauen, eine Gefahr für cis Frauen und Kinder und würden somit idie Zukunft der Gesellschaft verderben und alles nur noch schlimmer machen. Das sind nicht einfach nur queerfeindliche Aussagen, sie verfolgen auch einen bestimmten Zweck: die Aufrechterhaltung des bestehenden Systems, des Kapitalismus und des Patriarchats, die eine Trennung in zwei Geschlechter und die bürgerliche Kleinfamilie benötigen. Der Faschimsmus schützt diese bestehende Ordnung am radikalsten!
Für uns ist deshalb klar, dass wir als LGBTI+ Arbeiter:innen nicht auf diesen Staat vertrauen und unsere Befreiung nur selbst erkämpfen können. Wenn wir für unsere Rechte kämpfen wollen, müssen wir nicht nur einen antifaschistischen Kampf führen, sondern auch dieses System und die kapitalistische Ausbeutung überwinden sowie eine befreite Zukunft erkämpfen - militant und selbstbewusst!
Am 28.6. auf die Straße!
17 Uhr am Platz der alten Synagoge