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Universität Freiburg Kollegiengebäude I

Platz der Universität 3
79098 Freiburg
Deutschland

Raum 1098

Wälder sind in Deutschland für viele Menschen ein Sinnbild von Natur und Wildnis. Sie sind, soziologisch gesprochen, „verkannte“ Kulturlandschaften, Hybride, an denen die verdrängte Verflechtung von Natur und Kultur sichtbar wird, wenn man genauer hinschaut. Weil an Wäldern „Natur“ erfahrbar wird und zugleich fragil scheint, spielen sie in sozial-ökologischen Konflikten oft eine zentrale Rolle. Sie bringen Menschen auf die Straße oder vielmehr in die Baumkronen, wenn über grundlegende gesellschaftliche Transformationsfragen wie Mobilitätswende, Energiewende oder große Bauprojekte gestritten wird. Der Vortrag gibt Einblick in Projekte der soziologischen Waldforschung an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA Freiburg) und spannt einen Bogen von Wald als Erholungsraum, als Arbeitsort und als Arena gesellschaftlicher Transformationsprozesse.


Format: Vortrag


Link https://uni-freiburg.de/www40/vortragsreihe-sose-2026/

 

von PD Dr. Stephanie Bethmann
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