worker center Initative - Freiburg
susi-bewohner*innentreff
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2. Donnerstag im monat um 18 Uhr

prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen wie Niedriglöhne, Mini-Jobs, Leiharbeit und Werkverträge, Hartz IV, Zwangsarbeit und Schikanen durch die Arbeitsämter. Wir wollen über regionale und internationale Arbeitskämpfe und Streiks diskutieren und nach Möglichkeiten suchen, einzugreifen und solidarisch zu handeln.

In den USA sind zwischen 1992 und 2012 über 200 dieser »Worker Centers« entstanden. Sie organisieren sich rund um »ArbeiterInnenfragen«. Für den »Si, se puede«-Aufstand 2006 in den USA, den landesweiten Streiktag hauptsächlich von ImmigrantInnen, waren sie eine wichtige organisatorische Struktur. Der Begriff lässt sich nur kantig ins Deutsche übertragen, sprachlich und inhaltlich: Mit »ArbeiterInnen-Zentrum« werden hier viele wenig anfangen können, und ein oberflächlicher Einblick in die Praxis dieser Projekte in den USA fördert erst mal eher Unterschiede als Gemeinsamkeiten zutage. Trotzdem: Wir wollen ausloten, was wir von diesen Initiativen lernen können.
Unsere »Worker-Center-Initiative« will dieses »Terrain« ausleuchten, diskutieren, wie wir diese Fragen inhaltlich und praktisch angehen können. Unsere Idee ist eine Bündelung von sozialrevolutionären Kräften, um unterschiedliche Punkte zu thematisieren und inhaltliche Debatten zu führen: prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen wie Niedriglöhne, Mini-Jobs, Leiharbeit und Werkverträge, Hartz IV, Zwangsarbeit und Schikanen durch die Arbeitsämter. Wir wollen über regionale und internationale Arbeitskämpfe und Streiks diskutieren und nach Möglichkeiten suchen, einzugreifen und solidarisch zu handeln.